Erste Schritte

Das lange Wochenende könnte man nutzen zum Ausspannen… Aber eben auch, um die Renovierungsarbeiten voran zu bringen.

Das wird unsere neue Dienststelle: Links die neue Fahrzeughalle, dann folgen der kleine Ausbildungsraum, das Büro und der große Ausbildungsraum. Auf der Rückseite des Gebäudes befinden sich die Umkleiden und die Küche.
Während der Installateur noch die Heizungen montiert und der Elektriker sich um den Starkstromanschluss in der künftigen Küche kümmert, sind wir shoppen gegangen. Also das, was man so für eine Renovierung braucht. Dass der lokale Baumarkt einen Wiedereröffnungsrabatt angeboten hat, kam uns da sehr gelegen.


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Parallel haben wir schon mal eine Wand für einen Türdurchbruch vorbereitet, damit unsere Teilnehmer künftig direkt vom Ausbildungsraum zur Toilette gehen können, ohne das Haus verlassen zu müssen. Bislang geht es nämlich vom einen Gebäudeteil in den anderen nur außenherum.

Beim Ortsführungskreis (in kleinerer Besetzung) am Sonntag wurden die anstehenden Aufgaben aufgelistet und verteilt, damit hinterher nichts liegenbleibt. Neben den handwerklichen Tätigkeiten sind bei so einem Umzug ja auch immer ein paar Sachen im Hintergrund zu erledigen: Telefonanschluss umziehen, Nachsendeauftrag einrichten, Lieferanten und Kunden über die neue Adresse informieren, die Außenbeschriftung und -beleuchtung planen, damit man uns auch findet – und so weiter und so fort.

Den Tag der deutschen Einheit haben wir zum Tapeten abreißen und verspachteln genutzt, und um und die ersten Wände zu streichen. Richtige Bauarbeiten müssen mit Rücksicht auf die Nachbarn am Feiertag natürlich warten: Zwei Wände müssen noch raus, zwei werden neu gebaut und wir brauchen eine Gas-Zuleitung für unsere Küche. Im Ausbildungsraum werden noch einige Steckdosen eingebaut und die Leitungen für den Beamer an die Decke gelegt. Trotzdem sind wir schon weiter gekommen, als wir erwartet haben.

In der neuen Dienststelle werden wir eine „Unterstützer-Wand“ anbringen. Die ersten Einträge sind schon klar: unser Vermieter, der uns eine ganze Menge Baumaterialien überlässt und uns auch sonst in jeder Hinsicht unterstützt, die Stadt Meckenheim, die uns zwei Monatsmiete für die alte Dienststelle erlässt, das Restaurant Interludio und unser Exil-Helfer Michael, die am Montag für die Verpflegung gesorgt haben.

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